Ulfs Grill

Wir grillen mit Holz und Holzkohle

öffentliche Veranstaltungen

Apfelfest

  wann: 13. + 14.10.2018

  wo: Baumschul GmbH, Am Kuhdamm 13, 14641 Nauen

Nauener Hofweihnacht

  wann: 15.12.2018

  wo: Brandenburger Bank

Eingang Lindenstraße 10, 14641 Nauen

Knut Weihnachtsbaum-verbrennung

  wann: 10.01.2019

  wo: FFW Börnicke

Landweg 11, 14641 Nauen

 

 

Historisches

... wie es vor Jahren mit Ulfs Grill begann

Es war im Jahr 2002, als sich meine Freunde und ich entschlossen haben ein Schwein am Spieß zu grillen. Wir legten 2 Geburtstagsfeiern zu einer zusammen und trafen uns an einem Samstag in der Nauener Bergstraße. Damals musste ich noch einen Spießgrill ausleihen. Am Nachmittag um ca. 14:00 Uhr begannen wir mit dem Aufbau des Grills. Als wir es dann geschafft hatten und das Schwein sich endlich über dem Feuer drehte, war es tatsächlich schon halb vier Uhr nachmittags. Da ich damals das Schwein im rohen Zustand über dem Feuer grillte, wurde es 20:30 Uhr mit dem Essen. Das Spanferkel ist mir damals recht gut gelungen, nur habe ich nicht bedacht, dass man ungefähr 4 bis 5 Stunden für den Grillprozess braucht. So saßen wir gefühlte 3 Tage vor dem Feuer und schauten dem Spanferkel zu, wie es sich langsam über dem Feuer drehte. Dabei lief uns allen das Wasser im Mund zusammen und gleichzeitig knurrten unsere Mägen. Als es dann endlich so weit war und ich das Spanferkel vom Feuer nahm, konnte ich gar nicht so schnell schneiden, wie jeder etwas davon haben wollte. Ich selber kam erst zum essen, als jeder schon seinen Nachschlag auf seinem Teller hatte. Als ich dann auch einen Happen essen konnte, war es ein Segen für meinen Gaumen. Außen knusprig und innen wunderbar saftig und zart. So etwas leckeres, hatte ich bis dahin noch niemals gegessen. Fast jeder von den ca. 25 Gästen meinte, dass wir das unbedingt wiederholen sollten, weil das Fleisch so lecker war.

Es vergingen einige Jahre bis das nächste Schwein gegrillt wurde. Im Jahr 2009 haben wir Anfang Mai einen Geburtstag gefeiert und zu diesem Anlass wurde ein Schwein aufgespießt und wieder einmal über offenem Feuer geröstet. Auch dieses Mal ist das Fleisch wieder mehr als einfach nur köstlich gewesen. Seit diesem Tage wird nun jedes Jahr im Mai ein Schwein zu diesem Anlass gegrillt. Nur kann man das wegen der vielen Gäste nicht mehr als Geburtstag bezeichnen. So nennt es Ulf seit einigen Jahren Frühlingsfest, da man auf Grund der Besucherzahl schon lange nicht mehr von einer Geburtstagsparty reden kann. Die Besucher des Frühlingsfestes schwärmen bei Ihren Freunden und Bekannten von dem Spanferkel, so spricht sich das leckere Schwein das Ulf grillt, immer weiter herum. In dem Jahr 2013 musste sogar ein Terminkalender angeschafft und ein Gewerbe angemeldet werden.


Wo kommt der Begriff Spanferkel her?

Als Spanferkel (von mittelhochdeutsch spen: „Zitze, Brust“) oder Milchferkel werden küchensprachlich junge Hausschweine, also Ferkel, bezeichnet, die noch gesäugt werden. Sie werden im Alter von etwa sechs Wochen bei einem Gewicht von etwa zwölf bis zwanzig Kilogramm geschlachtet und häufig im Ganzen (ohne Innereien) gebraten oder gegrillt. Das Fleisch von Spanferkeln ist besonders zart, hell und von mildem Geschmack. Das Spanferkel hat seinen Namen von dem altgermanischen „spänen“, was so viel wie säugen heißt, beziehungsweise vom Wort für die Zitze am Gesäuge beim Hausschwein. Somit wird nicht auf die Holzspäne hingewiesen, über denen das Ferkel brät, sondern auf das noch junge Alter.

Wann und von wem wurde der Drehspieß erfunden?

Historische Vorläufer der elektrischen Drehspieße waren die so genannten Bratenwender, die den auf einen Spieß gesteckten Braten mit Hilfe einer Mechanik während des Bratvorgangs im offenen Feuer drehte, um das gleichmäßige Garwerden des Fleischs zu gewährleisten. Zum ersten Mal schriftlich erwähnt wird ein Drehspieß Mitte des 14. Jahrhunderts in der Biografie eines französischen Kochs unter der Bezeichnung tournebroche. Um 1480 konstruiert Leonardo da Vinci ein solches Gerät. Auf dem Titelblatt des um 1487 erschienenen Kochbuchs „Die Küchenmeisterey“ ist ein so genannter Rauchbrater zu sehen. In den Küchen des einfachen Volkes mussten die Bratspieße lange Zeit von Hand gedreht werden. In gehobenen Haushalten war dafür ein Küchenjunge zuständig. Eine entsprechende Darstellung gibt es im Buch von guter Spis aus dem Jahr 1350. Es gab auch Versuche, den Bratspieß mit Hilfe von Tretmühlen anzutreiben, die von Hunden in Gang gehalten wurden, oder mit Einsatz von Wasserkraft. Es gab drei verschiedene Formen mechanischer Drehspieße, die mit einem Räderwerk angetrieben wurden, ähnlich einem Uhrwerk. Beim so genannten Gewichtsbrater trieb ein an einem Seil befestigtes Gewicht das Räderwerk an, das über eine Trommel lief. Eine Verbesserung stellte im 15. Jahrhundert der Federbräter dar, bei dem das Gewicht durch eine Spiralfeder ersetzt wurde, die in die untere Trommel gespannt und mit einem über die obere Trommel gewickelten Strick aufgezogen wurde. Die dritte Variante waren Rauchbrater bzw. Windbrater, die ebenfalls zu dieser Zeit entwickelt wurden. Sie wurden durch den von der offenen Feuerstelle aufsteigenden Rauch durch ein Windrad angetrieben. 1803 erfand der Franzose Coteau einen Drehspieß mit Dampfantrieb. Der heutige Drehspieß ist ein Hilfsmittel zum Grillen oder Braten. Er wird entweder von Hand oder elektrisch betrieben und kann waagerecht oder senkrecht stehen. Durch die ständige Drehung wird der Braten gleichmäßig erhitzt. Außerdem tropft weniger Fett ab, sondern läuft über das Fleisch und stellt eine gute Kruste sicher.

*Quelle („http://de.wikipedia.org/wiki/“)